Wednesday, March 05, 2008

RUN Run run...

Faster than anytime in her life she ran up the hill until she felt like her legs were breaking. She fell on her knees and started shrieking. A terrifying shriek that let, even her, cringe a little. She felt like throwing up would make her feel better. But it wouldn't. It would never be the same again. Never again.

Not knowing what to do, she kept walking, calmly through the woods. The sun was about to dawn and the warm colours kept lightning her way through the slowly upcoming dark. Even though she was scared in the dark, she kept walking deeper inside the woods. Never again, am I going to be late, she sung to herself, whispering the words.

Hours ago she just left the hospital where he's lying in his bed, apparently sleeping. "He asked for you four times in the last hour" his mother said. "He didn't even say goodbye to Dad, as he was late, as well" his mother continued. But she didn't listen. Too little too late, he used to say. And now he lay on the bed, looking asleep. "This can't be happening" she whispered with tears in her eyes. Although she knew he wasn't going to react, she took his hand and said his name. Nothing. No answer, no reaction. She lost him again. But this time forever.

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Monday, December 17, 2007

Yeah, whatever...

Wir liegen nebeneinander im Gras und starren die Wolken an. Wortlos liegen wir da, rauchen eine Zigarette, lauschen der Musik, die durch die offene Terassentür nach draußen dringt und kichern ab und an noch immer über den kurzen Witz, den wir gerade vom Nachbarn gehört haben. Die Sonne scheint uns aufs Gesicht, unsere Hände spielen miteinander, so als wären sie von unserem Körper unabhängig. Ich schließe die Augen und genieße den Augenblick; den Wind, der sanft über meine Wangen weht, Deine Fingerspitzen auf meiner Stirn, Dein Kopf an meiner Schulter.

Nach diesem Tag war alles anders... die Vögel hörten auf zu zwitschern und die Sonne versank für immer hinter dem Horizont. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würdest Du nun diesen Text hier schreiben? Blind vor Wut, vor Einsamkeit, vor Scham? Kein Lachen mehr von Deinen Lippen, keine Berührung mehr von Deinen Händen, kein Leuchten mehr von Deinen Augen... Das alles war einmal - und ist nicht mehr. Nie mehr. Auf ewig.

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Friday, February 23, 2007

Und wenn er dann plötzlich vor Dir steht...

... kriegst Du kein einziges Wort raus.

Er steht vor Dir, reicht Dir seine Hand und sagt: "Schön, Dich kennenzulernen". Du weißt, es ist gelogen. Wie kann er jetzt schon wissen, dass es ihm gefällt, gerade DICH kennen zu lernen? Du lächelst tapfer und versuchst, Dir Deine Verlegenheit nicht anmerken zu lassen. Doch Du schaffst es nicht. Du merkst, wie Dir das Blut in den Kopf schießt, Dir heiß wird und Deine Hände anfangen zu schwitzen. Er steht vor Dir. Er reicht Dir seine Hand und lächelt. Darauf hast Du doch seit über einem Jahr gewartet. Und jetzt, wo es soweit ist, würdest Du am liebsten wegrennen und Dich verstecken? Ganz tief unter der Erde, schaufelt noch ein wenig Schnee drüber und legt einen Stein drauf, bevor ihr noch einmal eine Ladung Schnee drauf schüttet. Statt dessen lächselst Du weiter tapfer und legst Deine Hand in seine. Du schüttelst sie und nuschelst ein: "Hi, pleasure..." in seine Richtung. Sein bester Freund ist auch dabei und man merkt ihm an, dass er jetzt überall lieber wäre als hier. "Hej" sagst Du zu ihm und nickst ihm zu. "Hej" sagt er in gelangweiltem Ton zurück und schweift mit seinem Blick über Dich hinweg. Doch er, dessen Hand Du noch immer hälst, schaut Dich an.

"Where are you from?" fragt er, als sich eure Hände lösen und er Dir ein Bier reicht. Du sagst ihm, wo Du ursprünglich herkommst und wo Du zurzeit lebst. Du erzählst ihm, dass es Dir heute Abend sehr gefallen hat, auch wenn Du der Meinung bist, dass es unerhört und respektlos ist, zu Schreien, als gäbe es kein Morgen mehr. "Du bist wegen der Musik hier, richtig?" fragt er und Du nickst, während Du an Deinem Bier nippst. "Jeder sollte der Musik wegen ein Konzert besuchen. Und nicht etwa, weil der Gitarrist so tolle Haare hat" rutscht es Dir raus und Du grinst. So ein Kompliment hat er bestimmt noch nicht gehört. Er lächelt verlegen und fragt, ob Du damit jemand bestimmtes meinst. "Komm schon, ist Dir noch nicht aufgefallen, dass Du tolle Haare hast?" fragst du ihn, da das nun schon dein drittes Bier ist und Du nichts gegessen hast (ergo: Du bist schon ein bißchen "gut drauf"). Er lächelt verlegen und bedankt sich für das Kompliment.

Ihr unterhaltet euch über Musik und Filme und Du hast das Gefühl, Du kennst ihn bereits seit Kindesbeinen. Es ist ungewohnt, denn dieses Gefühl hast Du noch nie bei einem Mann erlebt. Du öffnest ihm Deine Gedanken, Deine Seele und ein wenig sogar Dein Herz. Du bittest ihn hinein in Dein Herz, und beim Abschied, schaut er Dich auf eine Art und Weise an, die Dich spüren lässt, dass Du ihn wiedersehen wirst. Dass er seinen Fuß in der Tür zu Deinem Herzen hat. Ganz sicher bist Du Dir erst, als er Dir einen Kuss auf die Wange gibt und sagt: "Vi ses på en konsert i Tyskland".

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